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Aktuelles

Letzte Änderung am Montag, 9. April 2018


Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen, unter anderem auch Informationen über Praxisurlaube und Vertretungen. Schauen Sie einfach ab und zu mal vorbei! Am Ende der Seite finden Sie ein Formular zur Bestellung eines Newsletters.


Wir machen Urlaub


Die Praxis ist vom 16. April bis zum 4. Mai geschlossen. Die Vetretung übernehmen - wie immer - alle anwesenden Hausärztinnen und Hausärzte in Schöningen:

- Frau von Kries (nicht 16.4. - 20.4.)
- Frau Sobotta (nicht 27.4. - 2.5.)
- Frau Dr. Völke
- Herr Dr. Christians (nicht 30.4.)
- Herr Dr. Witte

Die Adressen der Kolleginnen und Kollegen finden Sie hier

 


Quelle :Kassenärztliche Bundesvereinigung

Aktuelles zum Thema Masern


Anlässlich des Masern-Ausbruchs in Berlin im Sommer 2015 wurden wir häufig gefragt, ob man sich jetzt als Erwachsener gegen die Masern impfen lassen soll. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut - das wissenschaftliche Gremium, das Impfempfehlungen ausspricht, die auch Grundlage für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen sind - hat dazu eindeutig Stellung bezogen. Demnach sollten alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, die in der Vergangenheit keine oder lediglich eine Masern-Impfung bekommen haben, eine einmalige Impfung erhalten. Dafür wird in der Regel der gut verträgliche Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff (MMR) benutzt. Kinder sollten im Alter von 11 bis 14 Monaten die erste und bis spätestens 24 Monaten die zweite MMR-Impfung bekommen. Bis zum 18.Lebensjahr sollten versäumte Impfungen nachgeholt werden. Für vor 1970 geborene Menschen wird keine erneute Impfung empfohlen, auch nicht im Rahmen aktueller Ausbrüche.



Umstellung von Medikamenten

Der Kostendruck im Medizinbetrieb zwingt uns Ärzte kontinuierlich, wirtschaftlich und preisbewusst zu verordnen. Insbesondere müssen wir darauf achten, die jeweils preisgünstigsten verfügbaren Medikamente zu verschreiben. Tun wir das nicht, tragen wir zum einen zu einer weiteren Kostensteigerung im Gesundheitswesen bei, zum anderen riskieren wir Strafzahlungen (so genannte Regresse) bei Überschreitung der uns zugewiesenen Medikamentenbudgets. Die gute Nachricht ist, dass es durch eine vernünftige Auswahl unter den verfügbaren Medikamenten fast immer gelingt, eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig preisgünstige Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten. Eine dafür geeignete Maßnahme besteht im Einsatz so genannter Generika, wann immer das möglich ist. Ausführliche Informationen darüber finden Sie hier: Preiswerte Tabletten - schlechte Tabletten? Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Austausch eines verordneten Medikamentes durch ein preisgünstigeres zuzulassen; wie das funktioniert, finden hier unter dem Titel "Das Kreuz mit dem Kreuz".

 

Arztbewertung im Internet?

Seit einiger Zeit gibt es so genannte Arztbewertungs-Portale im Internet. Hier kann jedermann Ärzte beurteilen, d.h. positive wie negative Kritik äußern. Unter Ärzten sind diese Portale umstritten, da prinzipiell jeder auch unfaire Bewertungen und Verleumdungen dort veröffentlichen kann. Da sich außerdem fast jeder eher die Arbeit macht, negative Kritik zu formulieren, als besonders positive Erfahrungen zu beschreiben, besteht die Gefahr, dass Arztbewertungen unterm Strich eher negativ ausfallen. Trotzdem werden wir Ärzte uns der Bewertung im Netz nicht entziehen können, da das Internet nun einmal mittlerweile auch im Gesundheitswesen eine große Rolle spielt.

Wir gehen daher in die Offensive und laden unsere Patienten ein, uns z.B. auf den Arztbewertungsportalen der
AOK (http://www.aok-arztnavi.de ) und der Barmer-GEK (http://arztnavi.barmer-gek.de ) zu beurteilen. Diese Portale sind relativ neu und bemühen sich um Objektivität. So werden auf diesen Seiten Arztbewertungen erst veröffentlicht, wenn insgesamt mindestens 5 Bewertungen vorliegen. Das kann allerdings auch ein Nachteil sein, da viele Ärzte eben noch keine 5 Bewertungen beisammen haben und diese daher nicht eingesehen werden können. Das macht den Service meines Erachtens so gut wie unbrauchbar: bei einer aktuellen Recherche auf den Seiten des AOK-Portals am 20.3.17 waren von 20 Internistinnen und Internisten in der Umgebung von Schöningen lediglich bei dreien Bewertungen einsehbar... Auch unter www.jameda.de können Sie uns beurteilen; hier sind alle Bewertungen sichtbar.

 

Hausarztprogramme

Wir nehmen an den Hausarztprogrammen der AOK Niedersachsen, der LKK Niedersachen, der Knappschaft, der Audi-BKK, der Barmer-Ersatzkasse, der Deutschen BKK und der DAK Gesundheit teil.

Bei Teilnahme an den Programmen verpflichten Sie sich, bei gesundheitlichen Problemem zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen; dieser koordiniert dann die Behandlung und überweist ggf. zur Weiterbehandlung an Fachärzte. Man nennt dies hausarztzentrierte Versorgung. Dieses Prinzip hat sich gut bewährt, weil dadurch eine gezielte, koordinierte Diagnostik und Therapie gewährleistet wird und unnötige Maßnahmen und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Man muss zwar einräumen, dass sich für Sie als Patienten keine großen Veränderungen durch die Teilnahme an Hausarztprogrammen ergeben. Seitens der Krankenkassen wird zwar eine bevorzugte Behandlung der eingeschriebenen Patienten zugesagt, die etwa durch besondere Qualitätsanforderungen an teilnehmende Ärzte, kurze Wartezeiten und Spätsprechstunden erreicht werden soll. Allerdings halten wir es für selbstverständlich, Patienten aller Kassen nach dem aktuellen Stand der Medizin zu behandeln und kurze Wartezeiten zu gewährleisten. Eine Spätsprechstunde bieten wir ebenfalls schon seit langer Zeit an. Trotzdem gibt es aus hausärztlicher Sicht gute Gründe, an den Programmen teilzunehmen. Es fließt nämlich ein besonderes Honorar an die teilnehmenden Praxen, das die Position der Hausärzte stärken und weiterhin eine wohnortnahe Versorgung - auch auf dem "flachen Land" - gewährleisten soll. Sie haben sicher in den Medien verfolgt, dass es um die hausärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten nicht zum besten steht. So finden viele Hausärzte, die in den Ruhestand gehen, keine Nachfolger, und dies ist auch durch die erhebliche Arbeitsbelastung in ländlichen Gebieten und die im Vergleich dazu mäßige Honorierung bedingt.

Fazit:
Wenn Sie den genannten Hausarztprogrammen teilnehmen, wird sich Ihre ohnehin schon jetzt gewährleistete optimale Behandlung zwar nicht verändern, Sie ermöglichen es uns aber, auch weiterhin als „Hausarztpraxis auf dem Lande“ zu bestehen. Aus diesem Grunde bitten wir Sie um Ihre Teilnahme.

Wir werden Sie beim nächsten Praxisbesuch auf das Programm ansprechen und können dann ggf. Einzelheiten und Ihre Fragen klären. Weitere Informationen können Sie einem Merkblatt entnehmen, das Sie
hier [36 KB] herunterladen können.



Patientenbefragung 2016

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Wie angekündigt möchte ich hier die Ergebnisse unserer Patientenbefragung vom Anfang des Jahres 2016 präsentieren. Wir freuen uns, dass Ihre Bewertungen in allen Kategorien positiv ausgefallen sind. Besonders hervorheben möchte ich, dass Sie die Freundlichkeit am Empfang, die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und die Terminplanung ausgesprochen positiv bewertet haben.

Die einzelnen Bewertungen können Sie der oberen Grafik (die sich beim Anklicken vergrößert) entnehmen. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala, die von -2,5 bis +2,5 reicht, wobei -2,5 eine schlechte Bewertung („sehr unzufrieden“) und dementsprechend +2,5 eine sehr gute Bewertung bedeutet.

 

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In der nebenstehenden Grafik (die sich auch beim Anklicken vergrößert) ist dargestellt, inwiefern sich die Bewertung unserer Praxis von der durchschnittlichen Bewertung vergleichbarer Hausarztpraxen unterscheidet. Dabei bedeutet ein Balken links von der Mittellinie eine schlechtere, rechts von der Mittellinie eine bessere Bewertung. Während wir in den meisten Kategorien besser als der Durchschnitt abschneiden, gibt es 4 Kategorien, in denen Sie uns weniger gut bewertet haben. Wir werden die Ergebnisse zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wie wir uns in diesen Punkten verbessern können.

Eine persönliche Bemerkung zu Ihrer Bewertung der Länge des Arztkontaktes. Bei einem hohen Patientenaufkommen einerseits (seit Beginn meiner Praxistätigkeit im Jahre 2002 hat sich die Patientenzahl pro Quartal in etwa verdoppelt) und begrenzter Sprechzeit andererseits ist ein gewisser Zeitdruck unvermeidlich. Als Arzt stehe ich dabei vor der Herausforderung, jedem Patienten und jeder Patientin die Zuwendung und Zeit zukommen zu lassen, die der Erkrankung angemessen ist. Das gelingt offenbar nicht immer gleich gut. Ich werde nach Möglichkeiten suchen, das zu verbessern.


 

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