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Aktuelles

Letzte Änderung am Montag, 8. Oktober 2018


Auf dieser Seite erhalten Sie aktuelle Informationen zu den unterschiedlichsten Themen, unter anderem auch Informationen über Praxisurlaube und Vertretungen. Schauen Sie einfach ab und zu mal vorbei! Am Ende der Seite finden Sie ein Formular zur Bestellung eines Newsletters.


Medizinische Versorgung in Schöningen


Aus gegebenem Anlass möchte ich Sie über die aktuelle Situation der hausärztlichen Versorgung in Schöningen informieren.

Im Mai dieses Jahres ist mein hausärztlicher Kollege Volker Lippert einer tödlichen Krankheit erlegen. Sein Tod hat in der Schöninger Ärzteschaft eine schmerzende Lücke hinterlassen, sowohl in persönlicher, als auch in beruflicher Hinsicht. Leider hat kein Nachfolger für die Praxis gefunden werden können, so dass aktuell Ende September etwa 1000 Patientinnen und Patienten nicht hausärztlich versorgt waren.

Da alle Schöninger Hausärztinnen und Hausärzte bereits bisher an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gearbeitet haben, wird nach meiner Einschätzung das erhöhte Patientenaufkommen trotz erheblich erhöhter Arbeitsbelastung nicht zu bewältigen sein, ohne Abstriche an der Behandlungsqualität zu machen. Konkret bedeutet das auch für meine Patientinnen und Patienten:

- Ärztliche Maßnahmen und Beratungen, die nicht unmittelbar notwendig und lebenswichtig sind, werden nicht erbracht werden können

-Es werden längere Wartezeiten entstehen, sowohl auf Sprechstundentermine, als auch im Wartezimmer

- Hausbesuche werden auf die medizinisch absolut notwenigen Fälle beschränkt werden müssen

- Für ärztliche Gespräche wird weniger Zeit zur Verfügung stehen

Insgesamt wird die medizinische Betreuung der betroffenen Patientinnen und Patienten auf das absolut notwenige Mindestmaß beschränkt werden müssen.

In diesem Zusammenhang mutet es wie Hohn an, wenn der Gesundheitsminister der Öffentlichkeit vermittelt, wir Ärzte würden zu wenig arbeiten und könnten etwa das Problem langer Wartezeiten auf Termine durch eine Verlängerung unserer Sprechzeiten lösen.

Diese Situation ist für alle Beteiligten äußerst unbefriedigend und belastend. Wir Schöninger Ärztinnen und Ärzte werden sowohl unsere Kassenärztliche Vereinigung, als auch unsere Kommunalpolitikerinnen und -politiker dringend darum bitten, sich dieser Problematik anzunehmen und nach Lösungen zu suchen, um einer weiteren Verschlechterung der medizinischen Versorgung in unserer Region entgegen zu wirken, auch unter dem Aspekt, dass sich die Lage in den nächsten Jahren aufgrund des zu erwartenden Ausscheidens weiterer Kolleginnen und Kollegen aus Altersgründen weiter verschärfen wird.


Grippeimpfungen

Bild Spritze


Wir haben mit den jährlichen Grippeimpfungen begonnen. In diesem Jahr wird standardmäßig der 4-fach-Impstoff verwendet, der im letzten Jahr nur ausnahmsweise benutzt wurde. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

 

Bestellung von Medikamenten

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir möchten herzlich darum bitten, dass Sie bei der Bestellung von Medikamenten immer deren genauen Namen und Stärke angeben (also etwa "Ramipril-Tabletten zu 10 mg").

Werden nur die Namen genannt oder es wird gebeten, „alle meine Medikamente“ aufzuschreiben, kann es z.B. passieren, dass nicht mehr im Gebrauch befindliche Tabletten anderer Stärke oder Zusammensetzung auf dem Rezept landen und die Therapie dadurch unwillentlich verändert wird.

Natürlich bemühen wir uns darum, dass das nicht passiert; letztlich liegt die Verantwortung für das richtige Medikament beim Arzt, der das Rezept unterschreibt. Im Praxisalltag mit Dutzenden Rezeptbestellungen pro Tag, bei denen pro Rezept durchschnittlich 3 bis 4 Medikamente angefordert werden, kann es aber passieren, dass weder der Medizinischen Fachangestellten, noch dem Arzt auffällt, wenn auf dem Rezept statt etwa Ramipril plus nur Ramipril oder 10 mg statt 5 mg steht und als Folge ein falsches Medikament von der Apotheke herausgegeben wird.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: keinesfalls soll hier die Verantwortung für eventuelle Medikationsfehler auf Sie als Patientin oder Patient abgewälzt werden. Durch die konkrete Anforderung von Tablettennamen und -stärke können Sie aber dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit für Medikationsfehler verringert wird.

Herzlichen Dank

Ihr Praxisteam


Quelle :Kassenärztliche Bundesvereinigung

Aktuelles zum Thema Masern

... UPDATE AUGUST 2018 :::

Die WHO berichtet, dass sich im ersten Halbjahr dieses Jahres 41 000 Menschen mit Masern infiziert haben. Mindestens 37 Menschen starben an den Folgen der Krankheit. Im gesamten Jahr 2017 waren laut WHO in Europa 23.927 Menschen erkrankt, 2016 waren es 5273. Man kann somit von einem dramatischen Anstieg sprechen (Quelle: Spiegel Online ) Da es sich bei den Masern um eine durch Impfung vermeidbare Erkrankung handelt, sollten diese Zahlen Anlass sein, einmal den eigenen Impfschutz zu überprüfen. Zur Erinnerung: die STIKO empfiehlt allen nach 1970 geborenen Erwachsenen, die bisher noch keine oder lediglich eine Masernimpfung erhalten haben, eine erneute Impfung durchzuführen.


Umstellung von Medikamenten

Der Kostendruck im Medizinbetrieb zwingt uns Ärzte kontinuierlich, wirtschaftlich und preisbewusst zu verordnen. Insbesondere müssen wir darauf achten, die jeweils preisgünstigsten verfügbaren Medikamente zu verschreiben. Tun wir das nicht, tragen wir zum einen zu einer weiteren Kostensteigerung im Gesundheitswesen bei, zum anderen riskieren wir Strafzahlungen (so genannte Regresse) bei Überschreitung der uns zugewiesenen Medikamentenbudgets. Die gute Nachricht ist, dass es durch eine vernünftige Auswahl unter den verfügbaren Medikamenten fast immer gelingt, eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig preisgünstige Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten. Eine dafür geeignete Maßnahme besteht im Einsatz so genannter Generika, wann immer das möglich ist. Ausführliche Informationen darüber finden Sie hier: Preiswerte Tabletten - schlechte Tabletten? Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Austausch eines verordneten Medikamentes durch ein preisgünstigeres zuzulassen; wie das funktioniert, finden hier unter dem Titel "Das Kreuz mit dem Kreuz".

 

Arztbewertung im Internet?

Seit einiger Zeit gibt es so genannte Arztbewertungs-Portale im Internet. Hier kann jedermann Ärzte beurteilen, d.h. positive wie negative Kritik äußern. Unter Ärzten sind diese Portale umstritten, da prinzipiell jeder auch unfaire Bewertungen und Verleumdungen dort veröffentlichen kann. Da sich außerdem fast jeder eher die Arbeit macht, negative Kritik zu formulieren, als besonders positive Erfahrungen zu beschreiben, besteht die Gefahr, dass Arztbewertungen unterm Strich eher negativ ausfallen. Trotzdem werden wir Ärzte uns der Bewertung im Netz nicht entziehen können, da das Internet nun einmal mittlerweile auch im Gesundheitswesen eine große Rolle spielt.

Wir gehen daher in die Offensive und laden unsere Patienten ein, uns z.B. auf den Arztbewertungsportalen der
AOK (http://www.aok-arztnavi.de ) und der Barmer-GEK (http://arztnavi.barmer-gek.de ) zu beurteilen. Diese Portale sind relativ neu und bemühen sich um Objektivität. So werden auf diesen Seiten Arztbewertungen erst veröffentlicht, wenn insgesamt mindestens 5 Bewertungen vorliegen. Das kann allerdings auch ein Nachteil sein, da viele Ärzte eben noch keine 5 Bewertungen beisammen haben und diese daher nicht eingesehen werden können. Das macht den Service meines Erachtens de facto unbrauchbar: bei einer aktuellen Recherche auf den Seiten des AOK-Portals am 27.6.2018 waren von 70 Internistinnen und Internisten in einem Radius vn 25 km um Helmstedt herum lediglich bei vieren Bewertungen einsehbar... Auch unter www.jameda.de können Sie uns beurteilen; hier sind alle Bewertungen sichtbar.

 

Hausarztprogramme

Wir nehmen an den Hausarztprogrammen der AOK Niedersachsen, der LKK Niedersachen, der Knappschaft, der Audi-BKK, der Barmer-Ersatzkasse, der Deutschen BKK und der DAK Gesundheit teil.

Bei Teilnahme an den Programmen verpflichten Sie sich, bei gesundheitlichen Problemem zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen; dieser koordiniert dann die Behandlung und überweist ggf. zur Weiterbehandlung an Fachärzte. Man nennt dies hausarztzentrierte Versorgung. Dieses Prinzip hat sich gut bewährt, weil dadurch eine gezielte, koordinierte Diagnostik und Therapie gewährleistet wird und unnötige Maßnahmen und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Man muss zwar einräumen, dass sich für Sie als Patienten keine großen Veränderungen durch die Teilnahme an Hausarztprogrammen ergeben. Seitens der Krankenkassen wird zwar eine bevorzugte Behandlung der eingeschriebenen Patienten zugesagt, die etwa durch besondere Qualitätsanforderungen an teilnehmende Ärzte, kurze Wartezeiten und Spätsprechstunden erreicht werden soll. Allerdings halten wir es für selbstverständlich, Patienten aller Kassen nach dem aktuellen Stand der Medizin zu behandeln und kurze Wartezeiten zu gewährleisten. Eine Spätsprechstunde bieten wir ebenfalls schon seit langer Zeit an. Trotzdem gibt es aus hausärztlicher Sicht gute Gründe, an den Programmen teilzunehmen. Es fließt nämlich ein besonderes Honorar an die teilnehmenden Praxen, das die Position der Hausärzte stärken und weiterhin eine wohnortnahe Versorgung - auch auf dem "flachen Land" - gewährleisten soll. Sie haben sicher in den Medien verfolgt, dass es um die hausärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten nicht zum besten steht. So finden viele Hausärzte, die in den Ruhestand gehen, keine Nachfolger, und dies ist auch durch die erhebliche Arbeitsbelastung in ländlichen Gebieten und die im Vergleich dazu mäßige Honorierung bedingt.

Fazit:
Wenn Sie den genannten Hausarztprogrammen teilnehmen, wird sich Ihre ohnehin schon jetzt gewährleistete optimale Behandlung zwar nicht verändern, Sie ermöglichen es uns aber, auch weiterhin als „Hausarztpraxis auf dem Lande“ zu bestehen. Aus diesem Grunde bitten wir Sie um Ihre Teilnahme.

Wir werden Sie beim nächsten Praxisbesuch auf das Programm ansprechen und können dann ggf. Einzelheiten und Ihre Fragen klären. Weitere Informationen können Sie einem Merkblatt entnehmen, das Sie
hier [36 KB] herunterladen können.



Patientenbefragung 2016

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Wie angekündigt möchte ich hier die Ergebnisse unserer Patientenbefragung vom Anfang des Jahres 2016 präsentieren. Wir freuen uns, dass Ihre Bewertungen in allen Kategorien positiv ausgefallen sind. Besonders hervorheben möchte ich, dass Sie die Freundlichkeit am Empfang, die Betreuung durch die Mitarbeiterinnen und die Terminplanung ausgesprochen positiv bewertet haben.

Die einzelnen Bewertungen können Sie der oberen Grafik (die sich beim Anklicken vergrößert) entnehmen. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala, die von -2,5 bis +2,5 reicht, wobei -2,5 eine schlechte Bewertung („sehr unzufrieden“) und dementsprechend +2,5 eine sehr gute Bewertung bedeutet.

 

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In der nebenstehenden Grafik (die sich auch beim Anklicken vergrößert) ist dargestellt, inwiefern sich die Bewertung unserer Praxis von der durchschnittlichen Bewertung vergleichbarer Hausarztpraxen unterscheidet. Dabei bedeutet ein Balken links von der Mittellinie eine schlechtere, rechts von der Mittellinie eine bessere Bewertung. Während wir in den meisten Kategorien besser als der Durchschnitt abschneiden, gibt es 4 Kategorien, in denen Sie uns weniger gut bewertet haben. Wir werden die Ergebnisse zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, wie wir uns in diesen Punkten verbessern können.

Eine persönliche Bemerkung zu Ihrer Bewertung der Länge des Arztkontaktes. Bei einem hohen Patientenaufkommen einerseits (seit Beginn meiner Praxistätigkeit im Jahre 2002 hat sich die Patientenzahl pro Quartal in etwa verdoppelt) und begrenzter Sprechzeit andererseits ist ein gewisser Zeitdruck unvermeidlich. Als Arzt stehe ich dabei vor der Herausforderung, jedem Patienten und jeder Patientin die Zuwendung und Zeit zukommen zu lassen, die der Erkrankung angemessen ist. Das gelingt offenbar nicht immer gleich gut. Ich werde nach Möglichkeiten suchen, das zu verbessern.


 

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